Der Diamond Cocktailshaker von BOLS ist nicht nur irgendein Shaker. Nein, der klassische Boston Shaker aus Silber und 18 Karat Gold ist er der teuerste Cocktailshaker der Welt. Gleich 480 Brillianten aus der Diamantenmanufaktur Coster Diamonds zieren das Prachtstück, welches dieses Jahr auf dem Bar Convent Berlin (BCB) präsentiert wurde.
Mit dem Luxusgerät hat der Star-Bartender Philip Duff vor internationalem Publikum den legendären "Ritz Cocktail" gemixt, einen der teuersten Cocktails der Welt. Jetzt soll der Shaker für 35.000 Euro verkauft werden. Doch bevor der Diamond Cocktailshaker den Besitzer wechselt, wird das Unikat im Shop der "House of Bols Cocktail and Genever Experience" in Amsterdam ausgestellt.
Die Frage, ob der zukünftige Besitzer Verwendung für die handgenähte Lederbox der traditionsreichen Familienmanufaktur Ètablissements Bernard RDB haben wird, erübrigt sich bei diesem Meisterwerk aller Barshaker.
Frankfurt am Main, 24.09 2008 alle Jahre wieder mixen Deutschlands beste Barkeeper um den begehrten Titel bei BOLS Master Battle. Dieses Jahr fand das Event in der Szene-Location Westhafen Pier 1 in Frankfurt am Main statt. Schon Wochen zuvor hatte BOLS durch Guerilla Marketing Aktionen auf das Event aufmerksam gemacht. So konnte man Graffities mit der URL zum Bols Master Battle und dem Veranstaltungsdatum an vielen Wänden in der Frankfurter Innenstadt finden. Auch eine BOLS Limousine, welche am Abend des Events Party begeisterte Passanten exklusiv zum Cocktail-Mix-Wettbewerb chauffierte, erregte Aufmerksamkeit.
Bloody Mary wurde zum ersten Mal 1920 in Harry's New York Bar in Paris gemixt. Die Bloody Mary ist ein klassischer Longdrink dem nachgesagt wird, dass er gegen Kater wirken soll. Erst 1830 verfeinerte Fernand Petoit seine Kreation, die ursprünglich aus gleichen Teilen Wodka und Tomatensaft bestand, mit Tabasco, Salz, Pfeffer und Worcestersauce. So war die klassische Bloody Mary geboren, die heute wohl zu den bekanntesten Cocktails gehört. Zum Ursprung des Namens ranken sich verschiedene Legenden. Anzunehmen ist, dass die Bloody Mary nach der Englischen Königin Maria I. Tudor benannt worden ist, welche den Beinamen aufgrund der blutigen Verfolgungen der Protestanten trug. Eine andere Version zur Namensgebung der Bloody Mary ist, dass Ernest Hemingway den Cocktail zu Ehren seiner Frau Mary so genannt haben soll. Da der Cocktail so beliebt ist, entstand schon bald die Virgin Bloody Mary oder einfach nur Virgin Mary als alkoholfreie Variante dieses beliebten Cocktails.
Mai Tai ist der Klassiker unter den Rum-Cocktails und gehört wohl zu den weltweit bekanntesten Drinks. Angäblich soll Victor Bergeron besser bekannt als Trader Vic zwei guten Freunde aus Thaiti 1944 den ersten Mai Tai gemixt haben.Sie sollen daraufhin "Mai Tai Roa Ae!" ausgerufen haben ("Nicht von dieser Welt - Das Beste"). Der Mai Tai ist ein klassischer Drink der Tiki-Ära. Da Bartender Ihre Rezepte zu dieser Zeit geheim hielten, veröffentlichte Bergeron auch erst 1972 in seinem Buch "Trader Vic´s Bartender´s Guide - Revised". Neben Bergeron gibt es noch weitere Barkeeper die für sich in Anspruch nehmen den Mai Tai erfunden zu haben. Unter anderem Don the Beachcomber, welche die erte Tiki Style Bar eröffnete. Angeblich erfand er in seiner Bar schon lange vor Bergeron den Mai Tai Swizzle. Allerdings fanden sich in seinem Rezept noch weitere Zutaten wie Granatapfelsaft, Pernod und Angostura. Der Rechtsstreit über das Urheberrecht des Mai Tai zwischen Victor Bergeron und Don, in welchem die beiden sich aussergerichtlich zu Bergerons Gunsten einigten, weist wohl auf den wahren Erfinder hin. Daß das Royal Hawaiian Hotel den Mai Tai schon in den 20igern gemischt haben soll entgegnet Bergeron in seinem Bartenders Guide mit "Anybody who says I didn´t create this drink is a dirty stinker". Das historische Rezept besteht aus 6 cl Jamaika Rum, 1,5 cl Curaçao Orange, 0,75 cl Orgeat, 0,75 cl Zuckersirup und 2 cl frisch gepressten Limettensaft. Alle Zutaten wurden mit Eiswürfeln geschüttelt, in ein Glas mit Crushed Ice abgeseiht und mit einem Minzezweig im Glas dekoriert. Heutige Rezepte haben oft nur noch den Namen gemeinsam. So fügt man heute verschiedene Fruchtsäfte hinzu wie in folgendem Rezept.
B52 Der Name des Cocktails bezieht sich auf den US-Langstreckenbomber Boing B-52, welcher unter anderem in Vietnam zum Abwurf von Brandbomben eingesetzt wurde, woraus gerüchteweise die weit verbreitete flambierte Version des B-52 entstand. Der Legende nach wurde der B52 zum ersten mal im beruehmten Alice’s Restaurant in Malibu getrunken. Der Shooter B-52 wird in drei klar voneinander getrennten Schichten gebaut, was auch den optischen Reiz dieses Partyklassikers ausmacht. Der B52 wird vor dem Tinken angezündet - eben eine wahre Partybombe.