Birnen PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 14. Oktober 2008 um 15:14
BirnenDie Birnenzeit ist wieder da, denn heimische Birnen haben in den Herbst- und Wintermonaten Saison. Birnen sind besonders für säureempfindliche Menschen sehr bekömmlich, da ihr Säureanteil sehr gering ist. Da sie trotzdem etwa soviel Fruchtzucker wie Äpfel enthalten wirken sie besonders süß. Die hohen Eisenwerte wirken der Blutarmut entgegen und das enthaltene Phosphor stärkt das Nervensystem. Zusätzlich wirkt der hohe Kaliumanteil entwässernd. Rundrum ist die Birne also eine leckere und gesunde Frucht.

Obwohl es weltweit mehr als 5000 Birnen Sorten und Arten gibt, sind im Handel nur Sorten erhältlich, die sich als robust erwiesen haben. Wildbirnen zum Beispiel sind gegen Fäulnis sehr anfällig. Da es sich bei Birnen um klimakterische Früchte handelt, werden sie gepflückt wenn sie kurz vor der Reife stehen. Bis zum Verkauf werden sie gekühlt gelagert und reifen dann erst nach. Bei Zimmertemperatur werden Birnen schnell weich und fangen an zu faulen. Es ist daher ratsam, nicht zu viele Birnen auf einmal zu kaufen.
Beim Kauf sollte man natürlich darauf achten Birnen ohne Druckstellen auszusuchen. Ob die Birne reif ist oder nicht verrät der Geruch, denn reife Birnen erkennt man an ihrem feinen Aroma. Sind die Birnen noch sehr fest, sollte man sie einige Tage bei Zimmertemperatur lagern, damit sie nachreifen. Man kann sie auch gemeinsam mit anderem Obst zum Beispiel mit Äpfeln in Zeitungspapier einwickeln oder in eine Plastiktüte packen, dann reifen sie besonders schnell, da die anderen Früchte das Reifegas Ethylen absondern. Birnen bleiben länger frisch, wenn man sie in einem Folienbeutel mit Löchern im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt.
 
 
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